Jonglage-Festival

Jonglage-FestivalInternationales Jonglagefestival Herne

26. - 28.03.2010

Review: 3 Tage Rambazamba!

 

Armverschlinger, Keulenwerfer, Einradfahrer, Hutjongleure, Vielballkünstler, Feuerschlucker, Kirschkernspucker. Alles, einfach alles, was man irgendwie in die Luft werfen und wieder auffangen kann, alles, was sich irgendwie effektvoll drehen wirbeln, werfen und sonst wie manipulieren lässt: Beim Internationalen Jonglagefestival Herne gibt es eine Hülle und Fülle davon zu bestaunen und erleben.
Der Knick in der Optik ist da gewiss und gewollt. Und alle fühlen sich wohl an den drei Tagen bei Flottmann: Die Jongleure, weil man sie hier so wunderbar verwöhnt, das Publikum, weil es spektakuläre Shows zu sehen bekommt und Familien mit Kindern, weil tagsüber bei freiem Eintritt nach belieben geguckt und probiert werden kann.
 

Im März hiess es 3 Tage Rambazamba…und darunter war keine WDR4 Schlager-Party zu verstehen, sondern 3 Tage reinster Jonglage-Wahnsinn.  Ein bunter Mix aus Workshops,  Shows und freundschaftlichen Beisammmensein prägte die drei tollen Tage.

Bei der  Eröffnungsgala  am Freitag waren u.a. mit dabei:  Jon Udry, Guy Waerenburgh, Gangd’ano, Marco Bonisimo, Katrin Großpietsch, Flight Club, Donald Grant, Sträter & Malte Steinmetz

Am Samstag und Sonntag auf der Bühne zu sehen :  Spot the drop,  Matthias Romir und Patrik & Wes:

Wes & Patrick (USA/ Schweden)

Wes & PatrickZwei blutjunge Innovateure der Jonglagekunst. Wer zusieht, wie Wes Peden mit Ringen schier unmögliche Muster wirft oder seine international geachtete Nummer mit sieben Keulen zeigt, der wird an seiner Wahrnehmung zweifeln. Zusammen mit seinem kongenialen Partner Patrik Elmnert begeistert er weltweit das Publikum. Die schwedische Königin gab nach der Show zu Protokoll „So etwas Schönes habe ich noch nie gesehen!“

Matthias Romir (Nürnberg)

RomirGenie und Wahnsinn, das weiß man, liegen oft dicht beisammen. Der Ausnahmekönner Matthias Romir spielt in seiner Performance mit diesen Extremen. Das stimmt bisweilen nachdenklich, das geht ins Auge und vor allem: Es ist zum brüllen komisch.
Stop the DropIm letzten Jahr hat er mit seinem Kurzauftritt während der Gala für Furore gesorgt. Nun zeigt er die ganze Bandbreite seines Könnens!

Spot the drop

Die Wuppertaler Jungs verstehen ihr Handwerk: ausgefeilte Jonglage, wohldosierter Slapstick, ein bisschen Ironie, clowneske Anspielungen auf „Warten auf Godot“. Ein gutes Rezept für ein zufriedenes Publikum.