Ausstellungshallen

Halle I/II

Zu einem bedeutenden Teil (600 m2) sind die Flottmann-Hallen auch ein Ort der Kunst und hier besonders die für Bildende Kunst reservierte Halle I/II.

Die ehemalige Lehrwerkstatt ist umgewidmet, die zweischiffige Halle wird auf eine andere Weise produktiv genutzt – sie ist nun der Ausstellungsraum.

Präsentiert werden raumgreifende Aus-stellungen zeitgenössischer, internationaler Gegenwartskunst.

Die Spuren der industriellen Vergangenheit sind immer noch allgegenwärtig.

Weißgetünchte Backsteinflächen, Träger - und Deckenkonstruktionen, die unbehandelte, gegossene Bodenfläche, das Dach mit Glaseindeckung.

Genau dies macht die Halle immer wieder reizvoll. Provoziert von der „historischen" Konstruktion der Halle, als auch von den großen, zusammenhängenden Ausstellungsflächen mit der sehr intensiven Lichteinstrahlung, lassen sich Künstler immer wieder zu außergewöhnlichen Darstellungen ihrer Kunst inspirieren.

Die Ausstellungshalle ist frei von thematischen Vorgaben, hat keine eigene Sammlung, keine Dauerausstellung und ist so ständig offen, um auf aktuelle künstlerische Tendenzen reagieren zu können.

Einen aktuellen Hallenplan finden Sie hier.

 

Halle IV

Im Jahr 2000 wurde die kleinere, ehemalige Sporthalle (230 m2) zu einem Mehrzweckraum umgebaut. Seitdem wird auch dieser Ort immer mal wieder
- in Absprache mit der Programmplanung - als Ausstellungsraum genutzt.

Grundsätzlich findet in diesem Raum alle vier Jahre eine Sonderausstellung eines Herner Künstlers statt, die parallel zur größeren Übersichtsausstellung in Halle I/II gezeigt wird. Christel Koerdt mit „Satzmuster" und Dirk Schlichting mit „Nach den Dingen" haben bereits hier ausgestellt.

Beeindruckend hat auch Karl Krüll, ein Düsseldorfer Zeichner, ein Herner Schulprojekt inszeniert. Rund 12.000 Kinderträume wurden zu kleinen Schiffen zusammengefaltet und auf den Boden der Halle zu einer Armada formiert.

Helmut Bettenhausen war durch die Nischen der Halle inspiriert und entwickelte sein Ausstellungskonzept „Die Ortsbrust – Motiv und Motivation von unterTage", das den Abschluss einer thematischen Schaffensperiode in diesem Raum zeigte.
Auch die Lichtprojektion „Romeo" auf der denkmalgeschützten Karstadtfassade zeigt nur eine kleine Auswahl der dafür entstandenen Fotografien. Die fotografische Dokumentation aller entstandenen Romeos wurden von den Künstlern Karin Veldhues und Gottfried Schumacher in einer Sonderausstellung ergänzt.

 

 

 

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