Mittwoch, 11.11.2015 | 20:00 Uhr

Musik-Kabarett

SARAH HAKENBERG

"Struwwelpeter reloaded"

Vorverkauf: 15,00 Euro zuzüglich Gebühren | Abendkasse: 19,00 Euro / ermäßigt 15,00 Euro

„So kriegt sie passend, wenn auch erblassend,

zur Handyapp, ein Handicap.“

»Willkommen in der Champions League!« lobpreiste die Süddeutsche Zeitung Sarah Hakenberg zu ihrem dritten Soloprogramm „Struwwelpeter reloaded“, in dem die Kabarettistin und Liedermacherin die allseits bekannten Geschichten vom Struwwelpeter in die heutige Zeit versetzt.

Statt des Zappelphilipps erklingt die Hymne von der Ritalin-Aline, Hans-guck-in-die-Luft verwandelt sich in Mandy-guck-aufs-Handy, ein scheinbar fröhliches Kinderfest der NPD löst die Geschichte vom schwarzen Buben ab, und der Suppenkasper erscheint als draller Kalle, der auf dem Spielplatz versehentlich in der Röhrenrutsche steckenbleibt.

Stets treuherzig lächelnd sitzt Sarah Hakenberg am Klavier und haut ihrem Publikum kleine gemeine Gassenhauer um die Ohren, die vor messerscharfem und diabolischem Witz nur zu sprühen. Bitterböse Ironie, garantiert pädogogisch wertfrei und urkomisch – Hakenberg von ihrer schwärzesten Seite.

Sarah Hakenberg wollte Schauspielerin werden. Gleich vier Jahre hintereinander reüssierte sie mit der Hauptrolle „Maria“ im Krippenspiel und wurde so zum Star der Zornedinger Kirchengemeinde. Bis heute bleibt ungeklärt, weshalb sie später keine der zehn staatlichen Schauspielschulen, an denen sie vorsprach, aufnehmen wollte. Um sich von ihrem Misserfolg abzulenken, schrieb sie während ihres Theaterwissenschaftsstudiums lustige Geschichten,
die sie vor dem Münchner Publikum vortrug. Das Publikum lachte sich schlapp. Na, dachte sie, dann werde ich eben Schriftstellerin und zog voller Enthusiasmus ins verruchte Berlin.
„Schriftstellerin ist nicht gut“, meinte jedoch Kollegin Martina Schwarzmann. „Werde lieber Kabarettistin, dann kannst Du auch Geld damit verdienen!“ „Aber ich mach´doch gar kein Kabarett“, wandte Sarah ein. „Des is wurscht“, sagte Martina und zuckte mit den Schultern. Und so wurde Sarah Kabarettistin, schrieb fleißig böse Lieder, angelte sich ein paar Preise und zog in München direkt neben ihre Lieblings-Kleinkunstbühne, das Lustspielhaus. Na, wenn das nicht Glück bringt!

 

"Am Ende blieb dem Publikum das Gefühl, einen wirklich vergnüglichen Abend mit einer wundervoll sympathischen Gastgeberin und wahnsinnig witzigen Geschichten erlebt zu haben. Die Zuschauer ... amüsierten sich köstlich und ließen Hakenberg erst nach drei Zugaben von der Bühne. ...  Großartig war das!" urteilte die Rezensentin der Herner WAZ nach Sarah Hakenbergs erstem Auftritt bei Flottmann im Mai 2009. Nun ist sie zum zweiten Male zu Gast, noch frecher, noch böser, noch sympathischer!

Tickets: Proticket Eventim

Ticketinformationen: Karten erhältlich in allen Ticketshops mit Anbindung an die Systeme ProTicket und CTS-EVentim oder online über die entsprechenden Interentportale

Webseite: http://www.sarah-hakenberg.de