Mittwoch, 03.12.2014 | 20:00 Uhr | Ausverkauft!

Hilmi Sözer, Uwe Frisch-Niewöhner, Nils & Till Beckmann

SCHILLER. SÄMTLICHE WERKE... LEICHT GEKÜRZT!

Vorkenntnisse nicht notwendig!

Vorverkauf 15 Euro / ermäßigt 10 Euro plus Gebühren | Abendkasse 19 Euro / ermäßigt 15 Euro

Schiller

Voraussichtlich zum letzten Male!Häufig wurden wir in den vergangenen Monaten gefragt, ob es noch einmal eine Vorstellung dieses grandiosen Dichter-Spektakels gibt. Die Terminkoordination mit den an mehreren Bühnen engagierten Schauspielern hat dies bisher verhindert, doch nun freuen wir uns, wenigstens noch eine Vorstellung anbieten zu können!

Im 255. Jahr  des Dichterfürsten entpuppt sich dessen Werk als ungeahnter Jungbrunnen. Ein Oeuvre, das keine Frischzellenkur noch gediegene Festreden im Feuilleton benötigt, sondern ausschließlich eine Bande furchtloser Komplizen, die mit dem Weltenbürger, Atheisten, Freiheitskämpfer und Großmaul Schiller noch einmal das Theater auf den Kopf stellt.

In einer hinreißenden Zeitrafferversion parodieren und kalauern sich die vier Sportfreunde Schiller, allen voran Hilmi Sözer, der mit Filmen wie „Bang Boom Bang“, „Was nicht passt wird passend gemacht“, „Jerichow“ oder „Schuh des Manitu“ für Furore sorgte, in gut 2 Stunden durch (fast) alle Schiller-Dramen. Gemeinsam mit Uwe Frisch-Niewöhner sowie den Herner Schauspiel-Brüdern Nils und Till Beckmann entwickelte Hilmi Sözer diese Klassik-Comedy, nach einer Vorlage des Kabarettisten und Autors Michael Ehnert.

Ein wilder Parforceritt durch Friedrich Schillers Werk und Leben, urkomisch und respektlos inszeniert, mit zahlreichen Rollenwechseln sowie Pointen im Sekundentakt, dargeboten von einem in jeder Hinsicht bravourösen Ensemble! 

Boulevard-Komödie, absurdes Theater, Kabarett, Satire, Comedy– dieses Stück passt in jede Schublade! Lachsalven sind garantiert! Und große Vorkenntnisse über Schillers Werk nicht nötig. Hier erfahren Sie alles Wesentliche und noch viel mehr in nur 120 Minuten!

„Mehr als einmal demonstrieren Sözer, Frisch-Niewöhner und die beiden Beckmanns Kraft und Rhythmus von Schillers Sprache. Sie führen vor, was Theater alles sein kann: knatternde Schmiere, große Geste, tiefster Ernst, hohles Pathos und hinreißende Komik. …Der Abend ist der Triumph eines Quartetts, das das Interesse an Schiller weckt, gerade weil es respektlos mit ihm umgeht.“ (WAZ)