Freitag, 24.03.2017 | 19:00 Uhr

Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

TSCHICK

theaterkohlenpott-Produktion

12 Euro / ermäßigt 6 Euro / bei Gruppen ab 10 Personen jeweils 5 Euro pro Person

Es war ein euphorisches Gefühl. Ein Gefühl der Unzerstörbarkeit. Kein Unfall, keine Behörde und kein physikalisches Gesetz konnten uns aufhalten. Wir waren unterwegs und wir würden immer unterwegs sein ....

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter tschickdes 14-jährigen Maik ist beim jährlichen Alkohol-Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebten auf Geschäftsreise, der Rest der Klasse eingeladen auf Tatjanas Party. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick in einem geklauten Lada vor Maiks Haustür auf: Ein russischer Assi aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, vielleicht  Russenmafia. Und dann fahren die beiden Sonderlinge los. Vielleicht bis in die Walachei. Aber bestimmt durch skurrile Landschaften mitten im Nirgendwo. Auf ihrer Reise begegnen sie ungewöhnlichen Menschen und erleben ein Gefühl von Freiheit, das diese abenteuerliche Reise bestimmt. Wie in einem Road-Movie. Eine Reise, auf der sie Freunde werden und die ihr ganzes Leben verändern wird - auch wenn sie nur eine Woche dauert. 

Der Autor Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und im Sommer 2013 aus dem Leben geschieden, erzählt eine Geschichte über Freundschaft, die erste Liebe und die Möglichkeit der Freiheit. Der Roman Tschick wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Clemens-Brentano-Preis und dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet

„Tschick“ entpuppt sich auch auf der Bu?hne als eine Wundertu?te der Erzählkunst, vollgepackt mit originellen Einfällen, Komik, Drama und ein bisschen Weisheit, eine schöne Kombination aus Schnoddrigkeit und Poesie. Marie Luise Schmand, WAZ Herne 

Frank Hörner setzt vielmehr auf viele kleine Details, so betätigt sich das ganze Quartett auch als Sänger, Schlagwerker und Geräuschemacher. [...] die Inszenierung setzt ... auf den enormen Spaßfaktor der Sprache wie der Situationskomik, aber auch auf Nachdenklichkeit, auf Empathie, ja auch auf Anrührung. Was dank eines Ensembles gelingt, das im einen Moment furios aufspielt und sich im nächsten stark zurücknimmt. Pit Herrmann, SN Herne


Eingeladen zu

WESTWIND 2014, Theatertreffen für junges Publikum, Essen

NRW SPIELARTENFESTIVAL 2014

Ausgezeichnet als Junges Theater 2015/2016 vom Kultursekretariat Gütersloh

 

Mit: Julia Rehn/Mirjam Radovic, Till Beckmann, Tim-Fabian Hoffmann, Neven Nöthig

Regie: Frank Hörner

Ticketinformationen: Kartenreservierungen unter 02323 / 16-2953 oder per E-Mail unter: flottmann-hallen@herne.de / Für Gruppen: per Mail unter info@theaterkohlenpott.de, Tel.: 0 23 25 / 940 430, Mobil: 0162 2869037

Webseite: http://www.theater-kohlenpott.de/

Freigegeben ab 13 Jahren