Slam 20.50

Nicht nur die unter zwanzig jährigen kommen zum SprechReiz. Ganz offensichtlich haben die dichtenden Feingeister eine große Anhängerschaft quer durch alle Altersschichten gewonnen. Von mal zu mal sehen wir mehr in die auch etwas älteren Gesichter unseres Publikums und begrüßen bisweilen auch den ein oder anderen Slammer jenseits der Fünfzig auf unserer Bühne.

Ü wie überfällig
Um das Verhältnis etwas mehr in die Waage zu bringen und der Entwicklung unserer Besucherstruktur und wenn man so will ja auch der Gesamtbevölkerung, Rechnung zu tragen, machen wir das, was bisher kein Slam gemacht hat:
Wir laden die Generation Ü50 ein, auf unserer Bühne ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Wir hoffen auf eine gute Mischung aus Neuem und Althergebrachtem, im Zeitgeist geremixed, in Zeilen gebannt und auf unsere Bühne gebracht.

Das Festival
Drei Tage volles Programm und volle Konzentration.
Wir machen die den Nachwuchs fit für die Bühne, Alter egal. In zwei Workshops vermitteln je zwei ausgiebig bühnenerfahrene Slammer den rechten Rhythmus des gesprochenen Wortes, wie man seine Wortgebilde möglichst rund zu Papier bringt und was man als einzelne Peron eigentlich bewerkstelligen muss, um eine große Bühne mit der richtigen Energie im Vortrag mit Leben zu füllen. Unsere Dozenten-Tandems bilden wir im Übrigen analog zum Teilnehmerfeld. Ein Jungspund und ein alter Hase erklären das Zeilenwerk.

Vorprechen
Nach den Workshops gilt es, das neue Geschick in die Waagschale zu werfen. Poetry-Slam ist kein Hobby für’s stille Kämmerlein. Der Zug zur Bühne ist elementar.
Zwei Runden, in denen sich die Zeilenkrieger messen mir ihresgleichen, bahnen den großen Höhepunkt des Festival an: das Finale, bei dem junger und alter Nachwuchs nebeneinander auf der Bühne steht.

ÜU5020
So oder ähnlich wird es klingen, wenn zum großen Generations-Finale dieaufgeregten Slammer, gleich ob sie 15 oder 65 Jahre alt sind, hinter der Bühne aufihren großen Auftritt warten.
Ein Aufeinandertreffen der Generationen, wie es erquicklicher nicht sein könnte: alle sitzen im selben Boot, verspüren die selbe Aufregung, arbeiten am selben Thema. Und doch interpretieren sie es auf eine ganz eigene Art; mit dem überbordendem Schaum der Jugend oder mit der gelassenen Leichtigkeit des Alters

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